Medikamente
Viele leichtere Krankheiten wie z.B. die häufigen grippalen Infekte bedürfen keiner speziellen medikamentösen Behandlung, sondern sprechen gut auf Hausmittel oder nicht rezeptpflichtige, also frei verkäufliche Wirkstoffe an. Andere Erkrankungen müssen dagegen medikamentös behandelt werden, um Schaden von den Betroffenen abzuwenden; als Beispiele seien genannt: die Behandlung von Scharlach mit Penicillin wegen des Risikos eines Herzklappenfehlers; die Senkung eines erhöhten Blutdrucks wegen des Risikos eines Schlaganfalls und anderer möglicher Spätschäden; die Behandlung einer Schilddrüsen-Überfunktion; die Normalisierung erhöhter Blutzuckerwerte zur Vermeidung der Spätschäden an Herz, Nieren, Augen, Nerven und Blutgefäßen. Manche Medikamente sind sogar lebensrettend wie z.B. Insulin beim Typ1-Diabetes oder Hydrocortison bei der Addison´schen Krankheit (Unterfunktion der Nebennieren).
Wir Ärzte sind dabei zu einer wirtschaftlichen Verordnungsweise verpflichtet (die Verschreibungen sollen “ausreichend, notwendig und zweckmäßig” sein). Daher wird immer stärker auf preisbewusste Verschreibungen geachtet, ohne dass die Qualität der Medikamente darunter leiden darf. Die Krankenkassen überprüfen die Verschreibungen der Ärzte immer stärker und stellen immer häufiger Regressforderungen wegen unwirtschaftlicher Verordnungsweise. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, wenn wir Ihnen statt eines teuren Originalpräparats ein preiswerteres, aber wirkstoffgleiches Nachfolgeprodukt empfehlen.
Wir Ärzte sind dabei zu einer wirtschaftlichen Verordnungsweise verpflichtet (die Verschreibungen sollen “ausreichend, notwendig und zweckmäßig” sein). Daher wird immer stärker auf preisbewusste Verschreibungen geachtet, ohne dass die Qualität der Medikamente darunter leiden darf. Die Krankenkassen überprüfen die Verschreibungen der Ärzte immer stärker und stellen immer häufiger Regressforderungen wegen unwirtschaftlicher Verordnungsweise. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, wenn wir Ihnen statt eines teuren Originalpräparats ein preiswerteres, aber wirkstoffgleiches Nachfolgeprodukt empfehlen.